Hallo, mein Name ist Stephan und ich schreibe gerade an meiner Magisterarbeit mit dem Thema
'Online-Kommunikation und damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen'. Wie steht Ihr zu den neuen Mendienmöglichkeiten? Seht Ihr Möglichkeiten für Veränderungen durch Schreiben von Blogs? Auf Kuba, im Iran, in China oder in anderen nicht-demokratischen Systemen werden diese Kommunikationsformen gerne und häufig genutzt um auf Missstände aufmerksam zu machen. Wie seht Ihr das hier in Deutschland?
Blogs können sicher ein Stück dazu beitragen, eine Art Gegenöffentlichkeit zu schaffen und Oppostionsstimmen ein breiteres Forum zu bieten.
AntwortenLöschenAber man darf sie auch nicht überbewerten. Speziell der armen Bevölkerung von Ländern wie China oder Iran steht das Medium gar nicht zur Verfügung.
Das ist so nich ganz korrekt, gerade im Iran hat das Internet neue Möglichkeiten geschaffen die totale Kontrolle zu hintergehen. Wie Du geschrieben hast, Bürgerjournalismus und unabhängige Publikationen konnetn durch das Netz entstehen. "Ausserdem wurde ducrh das Internet die seit drei Jahrzehnten von der Islamischen Republik sabotierte Kommunikation zwischen der Zivilgesellschaft im Landesinneren und den exilierten Intelektuellen wiederhergestellt." (Blogs,Cyber-Literatur und virtuelle Kultur in Iran, Nima Mia)
AntwortenLöschenGlaubst du der einfache Bauer im Iran oder der Wanderarbeiter in China bloggt oder liest Blogs??
AntwortenLöschenIch denke, es ist eher eine Sache für die Intellektuellen an den Universitäten und, wie du selbst sagst, den exilierten Intellektuellen.
In Deutschland gibt es ja einen BILD-Blog. Trotzdem ist die Bild weiterhin auflagenstärkste Zeitung da, so meine These, der gewöhnliche Bildleser keine Blogs liest.
Na klar, da sind wir einer Meinung und dennoch, meinst Du es kann Veränderungen geben? Wie sieht es denn aus, wenn Menschen aus der Mittelschicht, weltweit, anfangen Medien zu nutzen um auf Ihre Situation aufmerksam zu machen und da meine ich nicht, den fehlenden Schlips zum Anzug, sonder tatsächliche Missstände. Ich glaube, dass wir derzeit eine neue 'Medienrevolution' erleben und dass diese durch Plattformen wie Blogs, Twitter, Community Foren, etc. in den nächsten jahren noch viel stärker und aktueller in unser Zeitgeschehen eingreifen werden. In Ägypten wurde vor einiger Zeit ein britischer Journalist inhaftiert. Er schrieb über Twitter ein einziges Wort: 'arrested' und war binnen weniger Stunden, aufgrund des internationalen Drucks, wieder auf freiem Fuß. Ich glaube der Journalismus ändert sich gerade...vielleicht nicht im Allgemeinen, aber im Speziellen schon und die Effekte werden sichtbar, so oder so?!
AntwortenLöschenich bin der Meinung das sich durch Blogs,Twitter und diver.Foren schon einiges in der Medienlandschaft bewegen wird!Es ist quasi unaufhaltsam.Dies wird ein Informationsaustausch,welcher schneller und effektiver sein wird als alles bisher dagewesene.Eine Zeile,ein geschriebenes Wort,kann in einer minute die ganze Welt verändern!..wenn es gelesen wird/werden kann!!!..und da fängt das Problem an.Wie oben erwähnt..Bauern haben keine Rechner!..Wer also nutzt diese Blogs?...
AntwortenLöschenDerzeit wir von dem digital divide gesprochen, der digitale Spaltung ist derzeit leider nichts entgegezusetzen. Dass heißt, das Informationen nur von einer bestimmten Schicht geschrieben, gelesen und diskutiert werden können. Doch es gibt auch Projekte, z.B. Voices of Africca bei denen es darum geht, der afrikanischen Mittelschicht kostenlos Mobiltelefone zukommen zu lassen und so auf weltweite Kommunikation zu bauen (diese nutzen dann Twitter). Diesen Menschen wird gezeigt, wie sie die neuen Medien nutzen können und allein dadurch wird vielen Afrikanern bewusst, wieviel durch die Medien möglich ist.
AntwortenLöschenGlaube die aktuellen Proteste im Iran werden vor allem auch durch die neuen Medien organisiert. Also bewirkt schon was!! Also, stürzt den Irren von Teheran. Freiheit für Persien!!!
AntwortenLöschengerade die aktuelle Berichterstattung in Iran zeigt die Möglichkeiten von Online-Kommunikation. Dennoch ist der Schlüssel die Kommunikation. Denn wer nichts zu sagen hat, der braucht auch keine Technik!
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